Staatliches Kunstmuseum Nischni Nowgorod
Das Staatliche Kunstmuseum Nischni Nowgorod (NSMA) ist eines der ältesten Museen Russlands und das größte Museum für bildende Künste in der Region Nischni Nowgorod. Es wurde 1894 auf Beschluss der Stadtduma gegründet und am 25. Juni (7. Juli, neuer Stil) 1896 eröffnet. Heute umfasst die Sammlung des NGHM mehr als 12.000 Werke in- und ausländischer Kunst (Ikonographie, Malerei, Grafik, Skulptur, dekorative und angewandte Kunst sowie Volkskunst), darunter Denkmäler von nationaler und weltweiter Bedeutung. Die Ausstellung ist in drei Ankergebäuden untergebracht, die architektonische und städtebauliche Denkmäler von bundesstaatlicher Bedeutung sind: 1) Russische Kunst – Haus des Militärgouverneurs (Kreml, Gebäude 3). Hier ist eine Sammlung russischer Kunst von antiken russischen Denkmälern aus dem 14.–15. Jahrhundert bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. 2) Ausländische Kunst – Haus des Kaufmanns D. V. Sirotkin (Werchne-Wolschskaja-Damm, Gebäude 3). Dieses Gebäude beherbergt eine Sammlung westeuropäischer Gemälde, darunter etwa 200 Werke italienischer, französischer, deutscher, niederländischer und flämischer Meister. Darunter sind Werke von Lucas Cranach dem Älteren, Giuseppe Maria Crespi, Bernardo Belotto, Jacob Jordaens und David Teniers dem Jüngeren. Hier ist auch Konstantin Makovskys Gemälde „Minins Appell“ zu sehen – das größte Staffeleiwerk der russischen Kunst zu einem historischen und patriotischen Thema. 3) Russische Kunst des 20. Jahrhunderts – das ehemalige Gebäude des Ausstellungszentrums Nischni Nowgorod (Minin- und Poscharski-Platz, 2/2). Hier werden Werke von Meistern der russischen Avantgarde ausgestellt.
Museums-Fotogalerie